Zum Jubiläum gibt’s ein großes Stadtfest

Im Jahr 2020 feiert die Stadt ihr 800-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für das Jubiläum, in das die Bürger eingebunden werden sollen, laufen bereits auf Hochtouren.

Ein Fest von Pfullendorfern für Pfullendorfer soll es werden. Daran ließen Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Rupp und Mira Krane vom Stadtmarketing bei einer Informationsveranstaltung für die Vertreter der Vereine am vergangenen Montag keinen Zweifel. Erfreulich viele Vereinsvertreter waren zu dem Treffen in den vollbesetzten Rats- und Bürgersaal gekommen, darunter auch etliche Vorstände von Vereinen mit jüngeren Mitgliedern wie den Pfadfindern. Sie alle sollen sich nun Gedanken machen, wie sie ihre eigenen Veranstaltungen in das Jubiläumsjahr einbringen können oder wie sie mit einer Veranstaltung zum Gelingen des Jubiläumsjahrs beitragen können.

Sicher ist bereits jetzt, dass es kein Programm von der Stange gibt. „Wir wollen keine eingekauften Aktionen“, sagte Mira Krane, sondern „etwas, das das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt stärkt.“ Programmpunkte wie ein historischer Festumzug, ein Mittelaltermarkt oder ein historisches Mahl, wie sie den älteren Bürgern von früheren Stadtjubiläen in bester Erinnerung sind, scheiden aus. Schon deshalb, weil diese früheren Veranstaltungen, so Hans-Jürgen Rupp, nicht mehr zu toppen sind und eine Wiederholung höchstens zu einem Abklatsch des Erfolgs von damals werden kann.

Ebenfalls sicher ist, dass das ganze Jahr im Zeichen des Jubiläums stehen soll. Feste Veranstaltungen im Jahreskreis wie der Neujahrsempfang, das Brass Festival, die Mallorca-Party, die Biker Days, das Brunnenfest des Gesangvereins, das Oktoberfest der Stadtmusik, das Schlachtfest der Feuerwehr, das Stadtgartenpicknick, die Fasnet, der Adventszauber oder das Stadtseefest der Narrenzunft sollen in das Programm integriert werden. Dazu sind besondere Events geplant: das große Narrentreffen am 2. Februar, das die Stegstrecker ausrichten, ein großes Stadtfest am Wochenende vom 19. bis 21. Juni in der Altstadt und ein Kürbis- und Lichterfest am 24. Oktober im Seepark. Vorträge, Ausstellungen oder spezielle Stadtführungen sollen das Programm abrunden. Außerdem sind ein neuer Imagefilm, ein Merchandising Sortiment und eine Sammlermünze geplant. Und es soll ein attraktiver Verbindungsweg zwischen der Stadt und dem Seepark entstehen, der dazu einlädt, von draußen in die Stadt zu gehen und umgekehrt. Schulen und Kindergärten sollen ebenfalls eingebunden werden, und auch die Partnerstädte oder Kreisarchivar Dr. Edwin Ernst Weber, der bereits an historischen Vorträgen arbeitet.

„Ohne Sie können wir keine einzige Idee umsetzen“, sagte Mira Krane den Vereinsvertretern, die sie um Vorschläge und Ideen bat. Manches wurde spontan geäußert und von Krane sorgfältig notiert, anderes kann im Lauf der nächsten Wochen konkretisiert und vorgetragen werden. Gesucht sind regelmäßige Vereinsveranstaltungen, die in das Jahresprogramm integriert werden können, „Highlights, die geplant und für das Jubiläumsjahr aufgehoben werden können“ , aber auch Programmvorschläge für das Stadtfestwochenende, das „etwas besonderes“ werden soll. Bis Ende des Jahres, so Hans-Jürgen Rupp, soll das Konzept stehen. Ideen und Vorschläge sammelt Mira Krane. Sie will prüfen, ob es, wie von einigen Vereinsvertretern vorgeschlagen, sinnvoll ist, auf der Homepage der Stadt eine eigene Plattform für das Jubiläumsjahr einzurichten. Mira Krane ist per E-Mail erreichbar: mira.krane@stadt-pfullendorf.de.

800 Jahre Pfullendorf
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