Stadt ehrt verdiente Sportler

Traditionell hat die Stadt verdiente Sportler, die entweder in Pfullendorf leben oder in einem Pfullendorfer Verein aktiv sind, im Rahmen einer Feierstunde geehrt. Viel bewunderter Ehrengast war der dreimalige Weltmeister im Ringen Frank Stäbler.

Auch in diesem Jahr hat es sich der SWR-Sportredakteur Michael Dittrich trotz seiner Erkrankung nicht nehmen lassen, nach Pfullendorf zu kommen und die Sportlerehrung zu moderieren. Er plauderte nicht nur charmant und witzig mit Bürgermeister Thomas Kugler über die Entwicklungen in Pfullendorf, sondern sprach auch kurzweilig und mit großem Fachwissen mit Ehrengast Frank Stäbler über dessen grandiose sportliche Karriere. Frank Stäbler, der vom Publikum mit tosendem Beifall begrüßt worden war, präsentierte sich sehr sympathisch. Er sei in früheren Jahren sehr schüchtern gewesen und habe erst nach und nach lernen müssen, mit Menschen umzugehen und vor allem frei von der Leber weg zu sprechen, erzählte Stäbler. Er macht den jungen Sportlerinnen und Sportlern Mut, dass es im Leben darauf ankäme, das Mögliche möglich zu machen und auch nach Rückschlägen wieder neue Ziele ins Auge fassen". Er wisse, dass Ringen keine besonders beliebte Sportart sei, es sei aber eine der ältesten.“ Stäbler erzählte von seinen Erfolgen: Dreimal wurde er Weltmeister im Griechisch-Römischen Stil, 2015 in Las Vegas, 2017 in Paris und 2018 Budapest. Er habe einen Traum, er träume davon, 2020 Olympiasieger in Tokio zu werden", berichtete Stäbler weiter. Über seine Herkunft berichtete der gebürtige Böblinger, dass seine Eltern in seiner Heimatgemeinde bei Echterdingen eine Landwirtschaft betreiben. Er sei stark zuhause verwurzelt. Seine Frau und seine kleine Tochter seien das wichtigste in seinem Leben.

Frank Stäbler ließ im Gespräch mit Michael Dittrich auch die großen Rückschläge seiner Laufbahn nicht aus. Erzählte von Verletzungen und vom Verzicht und Verlust von Lebensqualität, wenn man Spitzensport betreibt. Erfolg sei kein Glück, sagte er weiter, sondern das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen.

Natürlich ließ es sich Stäbler anschließend nicht nehmen, die zahlreichen, vor allem jugendlichen Sportler zu ehren, für die es wie immer ein Geschenk der Stadt gab. Ebenso selbstverständlich kam der sympathische Ringer der Bitte von Bürgermeister Thomas Kugler nach und trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein oder stellte sich später den Gesprächs- und Autogrammwünschen des Publikums. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde übernahm der junge Jamie Lutz am Keyboard.

Die geehrten Sportler:

Erwachsene Einzelsportler
Ehrennadel in Gold: Simon Weißhaar (KSV Taisersdorf Ringen)
Ehrennadel in Silber: Marco Martin (KSV Taisersdorf Ringen), Günter Schwarz, Wolfgang Utz, Franz Utz, Florian Priebsch (alle Schützengesellschaft Pfullendorf/Aach-Linz)

Jugendliche Einzelsportler
David Kreis, Alexander Romanov (beide Boxclub Pfullendorf)
Lina Deufel, Marius Neuburger, Vanessa Herdt, Lars Waitschull, Lara Schweizer, Milena Herdt, Jason Leimer, Heiko Waitschull, Mika Schultheiß, Anna Lohr (alle TSV Aach-Linz Leichtathletik)
Valentin Jäger, Marius Roth (beide Turnverein Pfullendorf Schwimmen)
Cedric Abt (Radler-Club Pfullendorf)
Lisa Barlecaj, Chantal Steiger-Diaz (Tennisclub Pfullendorf)
Luis Nusser, Ben Müller, Maximilian Glaeser (alle Turnverein Pfullendorf Geräteturnen)

Jugendliche Mannschaften
Handball D-Jugend weiblich (Turnverein Pfullendorf)
Fußball D-Jugend (SC Pfullendorf)
Fußball E-Jugend (SC Pfullendorf)
Fußball A-Jugend (SC Pfullendorf)
Fußball C-Jugend (SC Pfullendorf)

Diese Website verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt.
Wenn Sie fortsetzen, bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.
Mehr Informationen zu Cookies