Das neue Team des Kinder- und Jugendbüros

Andreas Roth, Manuela Friedrich und Stefanie Konrad

Neue Gesichter gibt es seit Anfang Oktober in der Schul-
sozialarbeit und im Jugendhaus. Nach dem Weggang von Kathrin Römer und Patrizia Quaranta, die ein neues Studium absolvieren, füllen jetzt Manuela Friedrich und Stefanie Konrad die personellen Lücken.

„Wir haben einen guten Ersatz gefunden, es ist ein nahtloser Übergang“, sagte Sozialpädagoge Andreas Roth, der dem Pfullendorfer Kinder- und Jugendbüro seit dem Start vor knapp zwei Jahren angehört, in einem Pressegespräch. Stefanie Konrad, die ihr Sozialpädagogikstudium in Villingen absolvierte, arbeitete bereits während ihrer Praxissemester in der Sechslinden-Schule mit und ist für die Kinder und Jugendlichen somit keine Fremde. Ihr Aufgabengebiet liegt ausschließlich in der Schulsozialarbeit an der Grund- und Hauptschule, die im nächsten Schuljahr in eine Grund- und Werkrealschule neuen Zuschnitts umgewandelt werden soll. 39 Stunden ist die 24-Jährige pro Woche an der Sechslinden-Schule tätig und somit ständiger beratender Ansprechpartner für die Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Parallel leitet sie das Projekt „Hausaufgabenhilfe“ und begleitet die elf ehrenamtlichen Frauen, die die Hausaufgabenhilfe betreuen. Die Leitung des Schülercafés gehört zu ihren Aufgaben, weiterhin leitet sie Projekte wie „Faustlos“ in der Grundschule oder Klassenprojekte, in denen beispielsweise aktuelle Konflikte angesprochen und Lösungen gemeinsam mit den Schülern ausgearbeitet werden. Sucht- und Gewaltprävention sind weitere Aktivitäten der Schulsozialarbeit, ebenso Berufsfindung und Einzelförderung. „Ich bin jeden Tag da und in alles eingebunden, was an der Schule vor sich geht“, erklärte Konrad. Zwei Praktikantinnen und eine Studentin der Berufsakademie für Sozialpädagogik unterstützen sie bei ihren umfangreichen Aufgaben.

Auch Manuela Friedrich, die zeitgleich mit Konrad ihr Studium in Villingen absolvierte, ist in der Schulsozialarbeit an der Härle-Grundschule und deren Außenstelle „Löwen“ eingesetzt. Ihre Hauptaufgabe liegt im Jugendhaus, wo sie beispielsweise das wöchentliche „Mädchen-Café“ für Schülerinnen der 5. und 6. Klasse und die „Girls Zone“ für Mädchen von zwölf bis 18 Jahren leitet.

Einen Großteil seiner Arbeitszeit verbringt auch Andreas Roth mit der ständig wachsenden Gästeschar im Jugendhaus. Er steht - ebenso wie seine beiden Kolleginnen - auf der Gehaltsliste des Haus Nazareth in Sigmaringen. Etwa zwei Jahre ist es her, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat beschlossen, die Schulsozialarbeit und die Arbeit des Jugendhauses zu bündeln. Damals wurde der Betrieb des Jugendhauses, das bis dato von Mitarbeitern der Stadt geleitet wurde, an das Haus Nazareth vergeben. „Das ist von ungeheurem Vorteil“, machte Roth deutlich, „wir haben jetzt die Möglichkeit des Informationsaustauschs und können uns noch effektiver um die Kinder und Jugendlichen kümmern.“ Er ist für die Schulsozialarbeit an der Kasimir- Walchner- Schule und an der Realschule verantwortlich. Weiterhin ist Roth für das Streetworking zuständig.
„Wir erreichen mit unserer Arbeit etwa 1500 Kinder und Jugendliche“, berichtete Roth weiter, wobei die Besucher im Jugendhaus nicht unbedingt identisch sind mit den Kids, die er und sein Team an den Schulen betreuen. „Wir werben immer an allen Schulen für unsere Angebote im Jugendhaus“, informierte er, dass mindestens ein Mal pro Schuljahr auch die Schüler des Staufer-Gymnasiums über die Jugendhaus-Aktivitäten informiert und eingeladen werden.
An Aufgaben mangelt es den Dreien nicht. Neben ihrer täglichen Arbeit bereiten sie derzeit die für jüngere und ältere Kinder getrennten Freizeitangebote in den verschiedenen Schulferien vor, darunter der mehrwöchige „Sommerferienspaß“ in den Sommerferien.
Mehr Informationen zum Jugendhaus und zur Schulsozialarbeit an den Pfullendorfer Schulen gibt es unter Telefon 07552/251799.

 

Kontakt

Andreas Roth
Manuela Friedrich
Telefon: 07552/251799
Fax: 07552/931172
E-Mail: kinder-jugend
buero@pfullendorf.de